Jens Kerbel

 

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In Vorbereitung

 

Grigori Frid

 

 

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK 

 

Mono-Oper in vier Szenen

 

 

 

Premiere am 10.04.2016, Exerzierhalle

 

 

 

‚Das Tagebuch der Anne Frank‘ ist ein ergreifendes Dokument über das Schicksal einer von den Nationalsozialisten verfolgten Familie und der Sehnsucht einer sensiblen Jugendlichen nach einem normalen Leben jenseits des Terrors. Der russische Komponist Grigori Frid hat 21 Episoden aus dem Tagebuch als Libretto eingerichtet und vertont.
Frid konnte auf durchaus vergleichbare Erfahrungen zurückgreifen, als er 1968 Anne Franks Tagebuch zu einer Kammeroper für Sopran und Orchester verarbeitete. Seine Familie litt unter der Verfolgung Stalins und viele Mitglieder der Familie starben. Zudem erlebte Frid den Zweiten Weltkrieg als Sanitäter an der Front. Sein etwa einstündiges Werk wurde 1972 erstmals aufgeführt und 1999 mit verkleinerter Orchesterbesetzung überarbeitet. Die Oper besteht aus einer Folge kurzer Bilder, die auf subjektiv geprägten, inneren Episoden aus dem Tagebuch beruhen. Sie zeigen Annes Entwicklung vom Mädchen zur Frau, ihre Empathie gegenüber anderen, ihre Einsamkeit und Willenskraft. In Deutschland wurde seine berührende Kammeroper 1993 aufgeführt und hat sich seither wie nur wenige zeitgenössische Werke dieses Genres im Repertoire durchgesetzt.

 

Musikalische Leitung: Elias Corrinth

Inszenierung: Jens Kerbel

Ausstattung: Monika Annabel Zimmer

Licht: Mandy Schwimmer

Video: Marcel Franken

Dramaturgie: Steffi Turre

 

Mit: Anna Avakian - Gesa van der Linde, Lina Seifert

  

In Kooperation mit der Toneelacademie Maastricht

 

 

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In Vorbereitung

 

Edmond Rostand

  

CYRANO DE BERGERAC

 

In einer Übersetzung von Frank Günter

 

 

 

Premiere am 27.05.2016, Open-Air-Spektakel auf dem Marktplatz!

 

 

 

 

Denn auf den Lippen die Roxanne dort entflammen, Küsst sie die Worte, die von mir ja stammen!

 

1640: Cyrano ist Dichter und Degenkämpfer, wortgewandt und elegant im Umgang mit Florett und Sprache. Doch hat er ein (zu großes) Problem: Seine Nase. Er hält sich für entstellt, sein Komplex macht ihn Frauen gegenüber furchtsam. So auch vor der atraktiven Cousine Roxanne, die er umsorgt und regelmäßig besucht, während er seine Liebe vor ihr verbirgt. Sein Kollege Christian ist ebenfalls interessiert an der Schönheit. Im Vergleich zu diesem anziehenden, aber nicht gerade intelligenten und buchstäblich poesielosen Beau glaubt Cyrano keine Chance zu haben. Als Roxanne ihm auch noch gesteht, ein Auge auf Christian geworfen zu haben, entschließt sich Cyrano, ihm zu helfen. Dank seiner Sprachkunst und Poesie, die Christian per Brief als seine eigene ausgibt, kommt es schließlich zu Romanze. In der nächtlichen Balkonszene flüstert er ihr unter Cyranos Anleitung süße Worte zu. Auch der Vorgesetzte der beiden adligen Männer ist scharf auf Roxanne. Als Cyrano ihm mit Wortwitz und Tücke die Show stiehlt, rächt sich der Graf, indem er die beiden an die Front versetzt. Roxanne eilt hinterher, gesteht Christian, dass sie statt seines Äußeren mittlerweile seine (geborgten) inneren Werte viel mehr liebe. Dieser ist entsetzt und sucht den Tod in der Schlacht. In seinem Todeskampf zeigt sich die Größe Cyranos; er behauptet dem Sterbenden gegenüber, Roxanne habe ihr Bekenntnis zurückgenommen und sich doch für Christians attraktives Äußeres entschieden. 15 Jahre lang verschweigt Cyrano, dass er selbst der Urheber der Briefe war, bis er nach einem Kampf im Sterben liegend, sich verrät und Roxanne seine Liebe gesteht.
In seinem 1897 uraufgeführten Versdrama mischt Edmond Rostand Komisches und Tragisches, indem er in jedem Akt das Melodram der Vordergrundhandlung aus einem Hintergrund drolliger Buffoszenen hervorgehen lässt, die selbst in der Umgebung von Schlachtfeld und Kloster nicht fehlen dürfen, schreibt der berühmte Romanist Ulrich Schulz-Buschhaus. Die Geschichte ist gleichzeitig ein Parforceritt durch die französische Literatur des 17. Jahrhunderts. Da werden allerhand Stilmittel hervorgezaubert, historische Figuren wie Renaudot und Molière treten auf und werden durch den Kakao gezogen. So wie der Protagonist selbst dem historischen Cyrano de Bergerac, Autor und Fantast, nachempfunden ist.

 

Inszenierung: Jens Kerbel

Bühne: Gesine Kuhn

Kostüme: Mathilde Grebot

Dramaturgie: Franz Burkhard

 

Mit: Camil Morariu, Daniel Sempf, Julia Glasewald, Jürgen Helmut Keuchel, Lene Dax, Maximilian Heckmann, Michael Köckritz, Ogün Derendeli, Stefan Piskorz, Viktoria Schmidt

 

 

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Aktuell

 

 

Gioconda Belli

 

DIE WERKSTATT DER SCHMETTERLINGE

 

In einer Bühnenfassung von Jens Kerbel 

 

 

 

 

 

"Als frontales Erzähltheater und ohne viel Schnickschnack hat Jens Kerbel dieses Märchen für die Bühne adaptiert, das allein durch seine ganze Schlichtheit zu überzeugen weiß. Langsam entwickelt er die Geschichte mit vielen kindgerechten Wiederholungen: Als Lob der Schönheit der Welt, als Lob der Freundschaft." (Heilbronner Stimme)

 

 

Vor langer Zeit gab es viele Tiere und Pflanzen noch nicht. Sie mussten erst erschaffen werden. Das war die Arbeit der »Gestalter Aller Dinge«. Für diese galt ein strenges Gesetz: Sie hatten die Tiere für das Tierreich zu schaffen und Pflanzen für das Pflanzenreich. Dies durften sie auf keinen Fall durcheinander bringen. Einer der jungen »Gestalter Aller Dinge« war Rodolfo. Er war sehr geschickt und überlegte heimlich mit seinen Freunden, wie sie diese strenge Regel umgehen könnten. Am liebsten wollte Rodolfo ein Wesen schaffen, das wie ein Vogel und gleichzeitig wie eine Blume sein sollte. Das war zwar verboten, aber dennoch sein größter Traum, an den er Tag und Nacht dachte.
Der »Weisen Alten«, die im Reich der Gestalter für Ordnung sorgte, war die Heimlichtuerei der jungen Leute gar nicht recht. Sie redete ein ernstes Wörtchen mit ihnen und schickte sie in die Werkstatt für Insekten, die niemand wirklich mochte. Doch Rodolfo und seine Freunde ließen sich nicht entmutigen und erfanden viele lustige Insekten, wie einen Käfer mit einem Panzer wie eine Schildkröte nur rot mit schwarzen Punkten oder ein winzig kleines, aber sehr starkes Insekt, das sie Ameise nannten. Seinen Traum von dem Wesen, das schön ist wie eine Blume und fliegen kann wie ein Vogel, gab Rodolfo nicht auf. Und eines Tages hatte er die Idee für das schönste aller Insekten, den Schmetterling.

 

Inszenierung: Jens Kerbel

Bühne und Kostüme: Gesine Kuhn

Licht: Carsten George

Dramaturgie: Eva Bormann

 

Mit: Anja Willutzki, Henry Arturo Jiménez, Manuel Sieg

 

 

MEHR ZU WERKSTATT DER SCHMETTRLINGE

 

 

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Aktuell 

  

Wolfgang Herrndorf

 

TSCHICK

 

Bühnenfassung von Robert Koall

 

  

 

 

  

"Regisseur Jens Kerbel und seine drei Schauspieler Hannes Schumacher als Maik, Manuel Sieg als Tschick und Katharina Leonore Goebel in allen weiteren Rollen boten einen fesselnden, humorvollen und auch ergreifenden Theaterabend." (Heilbronner Stimme)

 

Wenn man keinen Spitznamen hat, ist man entweder wahnsinnig langweilig oder man hat keinen Freund, glaubt der 14-jährige Maik Klingenberg und schlussfolgert, dass auf ihn wohl beides zutrifft. Er lebt mit seinen Eltern in einer teuren Villa, aber sie streiten sich nur und interessieren sich nicht für ihn. Fast als einziger ist er nicht zum »Ereignis des Jahres«eingeladen, der Party bei der schönen Tatjana, in die Maik heimlich verknallt ist. »Da war die Scheißschule, und da war das Scheißmädchenthema, da gab es keinen Ausweg. Dachte ich jedenfalls immer, bis ich Tschick kennenlernte.« Tschick heißt eigentlich Andrej Tschichatschow, ist Russlanddeutscher und kam vor vier Jahren ohne ein Wort Deutsch zu können nach Deutschland. Zunächst auf die Förderschule, dann die Hauptschule, dann auf die Realschule, und jetzt hat er es sogar aufs Gymnasium geschafft. Tschick ist auch Außenseiter, aber es scheint ihm nichts auszumachen.
Als die Sommerferien beginnen, fährt Maiks Mutter wieder in die alsBeautyfarm getarnte Alkoholentzugsklinik und sein Vater mit der jungen Assistentin auf Geschäftsreise. Der Junge soll es sich zu Hause gemütlich machen, 200 Euro liegen für ihn bereit ... Da steht Tschick mit einemgeborgten Lada vor Maiks Tür und will mit ihm in den Urlaub fahren. Es beginnt die aufregendste und tollste Woche ihres Lebens, in der Maik nicht nur die faszinierende Isa kennenlernt, sondern in der er immer weniger versteht, warum sein Vater ständig sagt: »Die Welt ist schlecht und der Mensch ist schlecht. Vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war.«   

»TSCHICK sei eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann«, schrieb die FAZ. Es ist ein wilder, romantischer Abenteuertrip, für den Wolfgang Herrndorf 2011 mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ausgezeichnet wurde. In seinem großartigen, für den Leipziger Buchpreis nominierten Roman erzählt der 1965 in Hamburg geborene und 2013 in Berlin verstorbene Autor vom aufregenden Sommer des Erwachsenwerdens, von der Schönheit und den Schmerzen der ersten Liebe, von riesiger Abenteuerlust und großer Dummheit und von tollen Menschen in der deutschen Provinz.

 

Inszenierung: Jens Kerbel

Bühne und Kostüme: Gesine Kuhn

Licht: Michael Herold

Dramaturgie: Stefan Schletter

 

Mit: Katharina Leonore Goebel, Hannes Schumacher, Manuel Sieg (Premierenbesetzung); Anja Willutzki, Henry Arturo Jiménez, Manuel Sieg (aktuelle Besetzung)

 

 

MEHR ZU TSCHICK

 

 

 

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Aktuell

 

 

John Rutter

 

THE PIPER OF HAMELIN

 

Deutsche Textfassung und musikalische Einrichtung von Thomas Honickel  

 

 

 

Wiederaufnahme in der Spielzeit 2016/17!

- Oldenburgisches Staatstheater, Exerzierhalle

 

 

Schon zu Beginn markiert die Ouverture den Widerspruch zwischen ländlich-behaglichem Idyll und der Bedrohung durch die Rattenplage, wie sie die mittelalterliche Sage aus Hameln berichtet. Der Chor als tragende Säule erzählt von den Heerscharen kleiner Nager, welche die Stadt überfallen, alles wegfressen, Krankheiten verbreiten und Angst und Schrecken bringen.
Der Stadtrat von Hameln ist untätig, einfallslos und weiß nicht, wie er der Rattenplage in der Stadt Herr werden soll. Da kommt ihm ein dahergelaufener Musiker mit seiner Flöte ganz recht. Dieser verspricht den Herren, die Plage mit seinem Flötenspiel zu beenden – zum Lohn verlangt er einen Gulden für jeden toten Rattenkopf. Der Rattenfänger freundet sich mit den Kindern der Stadt an, spielt ihnen auf seiner Flöte vor, lehrt sie schöne Lieder und erzählt ihnen gegen alle Widerstände der Erwachsenen von einem wunderbaren Land, in dem es keine Lüge, keinen Hass, keine Falschheit und keine Missgunst gibt. Aufmerksam lauschen die Kinder. Und dann begibt sich der sympathische Flötist ans Ufer der Weser, um seinen Auftrag auszuführen. Mit ungeahnten Folgen …

Rutters Musik ist eine geniale Mischung aus Klassik, englischer Musiktradition, Pop und Jazz, wobei der Komponist verschiedene Stile zitiert, um sie in den Dienst des Musiktheaters zu stellen. Anspruchsvolle solistische Partien, facettenreiche und illus­trierende Orchesterklänge sowie eine spannende Handlung mit überraschendem Ende machen das zeitgenössische Werk mit Ohrwurmqualität zu einem Ereignis.

 

Musikalische Leitung: Thomas Honickel

Inszenierung: Jens Kerbel

Bühne: Anna Kurz

Kostüme: Liz Bruininx

 

Eine Produktion mit den KLANGhelden des Oldenburgischen Staatstheaters

 

In Kooperation mit der Toneelacademie Maastricht

 

 

 

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Aktuell

 

 

Jonathan Dove

 

PINOCCHIOS ABENTEUER

 

Libretto von Alasdair Middleton nach Carlo Collodi

  

 

 

 

Wiederaufnahme geplant für die Spielzeit 17/18!

-Oldenburgisches Staatstheater, Großes Haus

 

  

"Regisseur Jens Kerbel hat sich eine Menge gedacht, um die Oper 'Pinocchios Abenteuer' von Jonathan Dove packend und glaubhaft ins Große Haus des Staatstheaters zu stellen. [...] Kerbel nimmt die jüngste Garde ernst. Sie folgt höchst gebannt dem Geschehen um die von Meister Geppetto zum Leben erweckte Holzfigur, die ein wirklich menschlicher Junge werden will. [...] Die von Dirk Hofacker entworfene Drehbühne und die Kostüme von Mathilde Grebot verbreiten nachhaltigen Zauber." (NWZ)

 

 

Die Oper greift die wunderbare Geschichte von Pinocchio auf, den Meister Geppetto aus einem sprechenden Stück Holz schnitzte und der sich nichts sehnlicher wünschte, als ein richtiger Junge aus Fleisch und Blut zu werden. Doch bevor es soweit ist, bringen neugier und kaum zu bändigende Energie den kleinen Holzkerl von einer Gefahr in die nächste, lassen ihn an die falschen Freunde Fuchs und Kater geraten, verführen ihn in ein Puppentheater, in dem er mutig den Arlecchino vor dem Feuerfresser rettet, machen ihn zum geschundenen Esel im vermeintlichen Paradies der Schulfreiheit und Faulheit und bringen ihn schließlich zu seinem 'Vater' ins Maul des Monsterfisches ...

 

Jonathan Dove, geboren 1959, hat schon über ein Dutzend Opern geschrieben, seine Flughafen Komödie 'Flight' gilt als eine der wenigen wirklich erfolgreichen komischen Opern der neueren Musikgeschichte. Seine TV-Oper 'When she died' ('Als sie starb') - Prinzessin Diana, der Königin der Herzen, in seriöser Weise gewidmet - erreichte ein Millionenpublikum.

 

Musikalische Leitung: Carlos Vasques

Inszenierung: Jens Kerbel

Bühne: Dirk Hofacker

Kostüme: Mathilde Grebot

 

 

MEHR ZU PINOCCHIO

 

 

 

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