Premiere am 29.04.2012 - Eröffnung der Jungen Woche der Internationalen Maifestspiele 2012,Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Jana ist schön, klug, beliebt und mit Boris zusammen. Boris‘ Freund Jannis kann alle Mädchen haben – behauptet er lautstark. Und: er steht auf Jana. Jana pfeift auf Jannis‘ Annäherungsversuche. Dennoch ziehen sich beide unwiderstehlich an. Maria, Janas beste Freundin, empfindet vielleicht mehr für sie als sie zugeben will. Die Gespräche drehen sich stets um das eine Thema: Sex. Auf einer Party kommt es zu einer unheilvollen Begegnung zwischen Jannis und Jana, die direkt in die Katastrophe führt.
‚Birds‘ ist ein aufwühlendes ‚Frühlings Erwachen‘ in einer unbarmherzigen Realität. Vor dem Hintergrund erster intensiver emotionaler Erlebnisse und körperlicher Unsicherheiten zeigt Juliane Kann Jugendliche, die viel zu früh aus dem Nest gefallen sind und die ihre Ängste, Sehnsüchte und Verletzungen bis zur letzten Konsequenz mit sich selbst verhandeln. ‚Birds‘ ist ein fesselndes Drama über Liebe, sexuelle Gewalt und den Versuch, in einer heillosen Welt Beziehungen zueinander zu finden. Juliane Kann zählt zu den erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. Ihr Stück ‚Birds‘ wurde in der Langen Nacht der Autoren 2008 am Thalia Theater mit dem Preis der Thalia Freunde ausgezeichnet.
Inszenierung: Jens Kerbel
Bühne und Kostüme: Gesine Kuhn
Dramaturgie:Maja Friedrich
Mit: Lilian Mazbouh, Claudia Plöckl, Sergej Gößner, Thomas Jansen
Henrik Ibsens 1867 entstandenes dramatisches Gedicht in fünf Akten und die 1876 dazu komponierte Bühnenmusik Edvard Griegs bilden die Grundlage für das neue Jugendopernprojekt am THEATER BONN. In dieser, eigens für die jungen Bonner SängerInnen und MusikerInnen erstellten Fassung wrid dem jungen Publikum die Möglichkeit gegeben, sich auf ihm gemäße Weise mit klassischer Musik und einem klassischen Drama zu beschäftigen und es in einer neuen Form und Gestalt zu erleben.
Peer, ein Außenseiter, der sich am liebsten seine eigene Welt zusammen phantasiert, verlässt seine Heimat, seine Mutter und Solvejg, das Mädchen, das ihn liebt, um in der weiten Welt sein Glück zu finden. Er gerät in abenteuerliche, mythische und exotische Gefilde, gewinnt und verliert Besitz und Macht und kehrt am Ende als alter Mann zu Solvejg zurück, zu spät erkennend: "Hier war mein Kaisertum!"